Ochsenwochen mit gutem Brot!

Die Wochen nach den Heiligen Drei Königen werden sinngemäß in Schweden oft als Ochsenwochen bezeichnet. Der Ausdruck kommt vermutlich daher, dass die Bauern früher während dieser Wochen "wie ein Ochse arbeiten" mussten, mit Ausnahme der sonntäglichen Arbeitsunterbrechung (ja, und nachts konnte man sich wohl auch etwas ausruhen).

Andererseits kann man sich fragen, ob die Winterwochen die schlimmsten waren. Ist nicht die Zeit der Frühjahrsaussaat und die Erntezeit im Herbst noch betriebsamer gewesen? Bei Schnee und Kälte gab es keine eigentliche Feldarbeit. Und die sehr kurzen Tage verkürzten auch einen Großteil der Arbeit im Freien wie Holzschlagen oder Bäume fällen, d.h. natürlich zu Zeiten vor der Elektrifizierung und wenn man nicht bei Mondlicht arbeiten wollte. (Ich muss zugeben, dass ich mich hier auf dünnem Eis bewege, die bewanderten Leser werden bestimmt mehr darüber wissen).

Wie auch immer. Sowohl der Ausdruck Ochsenwochen wie die ununterbrochenen Arbeitswochen gibt es immer noch. Außer vielleicht für die Schulen, die ja noch Winterferien haben. Ansonsten gilt: Von dem Tag, an dem man nach schwedischer Tradition den Weihnachtsbaum rauswirft, d.h. ab dem 13. Januar (Knutsdagen) und durch die ganze Fastenzeit bis zu Ostern muss man durcharbeiten. Das gilt zumindest für diejenigen, die noch eine Arbeit haben, was ja nicht gerade selbstverständlich ist. Für alle aber steht eins fest, in diesen Wochen gibt es keine Feiertage im Kalender.

Nun – auf was wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja, es gibt ein wirklich nahrhaftes und gutes Brot – zum selberbacken natürlich, passend zu den Ochsenwochen.

 

gutes Brot

 

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