Glänzendes Eis, eine Thermoskanne und etwas Knuspriges

Tourenschlittschuhe gab es wahrscheinlich schon hundert Jahren, bevor ich sie entdeckte. Es ist ein wunderbares Erlebnis, über weite, spiegelglatte Eisflächen zu gleiten. Das knisternde Geräusch der Kufen, die sich ins Eis schneiden. Die Ausblicke und die charakteristisch dumpfen und krachenden Laute, die aus dem Eis kommen.

Hat man keine Tourenschlittschuhe, kann man genauso gut Eishockey-Schlittschuhe nehmen. Das Bild entstand bei einer Tour auf dem See Aspen in Lerum, wo ein junger Mann mit Rastalocken auf ebensolchen lief. Wahrscheinlich kann man auch, wie die Eisprinzessinnen, die weißen Kunstlauf-Schlittschuhe mit Zacken an den Kufen benutzen. Tourenschlittschuhe haben den Vorteil, dass die Füße nicht so schnell ermüden, dass man ohne große Anstrengung relativ zügig vorankommt und dass man darauf einen festen Stand hat. Und wenn man es nicht schon vorher probiert hat, wird man erstaunt sein, wie leicht es geht. Die Eisverhältnisse sollten natürlich aufmerksam beobachtet werden und man sollte immer eine Sicherheitsausrüstung bei sich haben; auf jeden Fall zwei Eisdorne!

Wie so oft, ist es die Kombination von Naturerlebnis und einem kleinen Imbiss, was alle Mühen vergessen lässt. (Bei manchen anderen Aktivitäten in der Natur, z.B. beim Vögel beobachten, kann ich mitunter den mitgebrachten Imbiss als den einzigen, wirklichen Höhepunkt des Unterfangens erleben).

Für einen Tag auf dem Eis ist ein heißes Getränk in der Thermoskanne wichtig. Wenn man mich fragt, am besten eine heiße Schokolade und dazu ordentlich belegte Brote. Eine Orange, die man schon zu Hause geschält hat, kommt auch gut. Darauf noch einen Kaffee und Plätzchen, gefüllt mit Marmelade, und der Tag wird perfekt!

 

Tourenschlittschuhe

 

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